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Angebot 2020-11-30T18:10:53+01:00

Womit beschäftigen wir uns?

Cadis kauft Forderungen von Unternehmen an, die aus den Abrechnungen dieser Unternehmen mit Vertragspartnern resultieren, die in Konkurs gegangen sind. Das Angebot richtet sich an Produktions-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen, die unerwünschte und wertlose Forderungen los werden wollen.

Welche Art von Forderungen kaufen wir an?

Wir sind besonders an folgenden Forderungen interessiert:

  • gegenüber Unternehmen, gegen die ein Antrag auf Insolvenz gestellt wurde,
  • mit einem Wert zwischen 1.000 PLN und 500.000 PLN,
  • die sich aus Abrechnungen für gelieferte Produkte oder Dienstleistungen ergeben (z.B. Verkauf von Handelswaren, Bauleistungen, IT-Dienstleistungen, Industrieproduktion).

Was bedeutet das für Sie als Gläubigerin oder Gläubiger?

Die Führung eines Unternehmens ist naturgemäß mit dem Risiko verbunden, auf eine insolvente Gegenpartei zu stoßen, deren Geschäft einfach nicht erloschen ist und die auf eigenen Antrag oder den eines Gläubigers in Konkurs gegangen ist. Vielleicht war die Ursache dieser Probleme der Empfänger, der nicht für die gelieferten Waren oder Dienstleistungen gezahlt hat. Externe Faktoren wie der im Zusammenhang mit der Covid-19-Virus-Pandemie eingeführte Lockdown könnten ebenfalls dazu geführt haben.

Auf Grundlage eines Gerichtsbeschlusses wird – zum Zeitpunkt der Konkurserklärung – anstelle des Vorstands ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der unter der Aufsicht des Insolvenzrichters über das Vermögen der Gesellschaft zu verfügen hat. Nach dem Insolvenzrecht hat er eine Reihe von Handlungen vorzunehmen. Er soll eine Forderungsliste (d.h. eine Aufstellung über die bestehenden und anerkannten Schulden), ein Inventar erstellen und die Verwertung des gesamten Vermögens sicherstellen. Zugleich soll er die Gläubiger nach Zinskategorien in Gruppen einteilen. Am privilegiertesten sind die Beschäftigten, die Staatskasse und die Gläubiger, die durch einen Eintrag in einer Hypothek gesichert sind. Gewöhnliche Gläubiger werden in der sogenannten IV-Gruppe eingetragen.

Gläubiger werden in Gruppen eingeteilt, um eine bestimmte Rangfolge festzulegen. Das bedeutet, dass nur dann, wenn Schulden aus Löhnen, Steuern und gesicherten Krediten bezahlt werden, gewöhnliche Gläubiger eine Chance haben, das ihnen zustehende Geld zu erhalten.

Trotz der Einfachheit des Verfahrens dauert es oft viele Jahre. Insolvenzverwalter sind mit Dutzenden von Insolvenzfällen betraut, darunter auch Verbraucherinsolvenzen. Zudem kann die Erstellung der Insolvenztabelle von den Verfahrensteilnehmern angefochten werden, was die Verfahrensdauer erheblich verlängert.

Der Verkauf von Forderungen an ein spezialisiertes Unternehmen ermöglicht die endgültige Schließung von Insolvenzfällen, und zwar viel schneller, als es der Fall ist, wenn man auf seine Reihe warten muss. Das Unternehmen wendet der Bearbeitung des Konkursfalls somit keine Zeit und Energie mehr auf. Der Firmeninhaber muss nicht mehr bangen, das Geld zurückzubekommen. Er muss kein Geld mehr für einen teuren Anwalt aufwenden, der sich z.B. seit Jahren mit dem Fall eines insolventen Bauunternehmers befasst.